bildwechsel

Maßgeschneiderte Verpackungslösungen steigern den Markenwert.

Das Erste, was ein Kunde von einem Produkt sieht, ist oft die Verpackung. Daher spielen maßgeschneiderte Verpackungslösungen eine wichtige Rolle beim ersten Eindruck einer Marke. Dies gilt auch für die Pharmaindustrie, wo Verpackungen nicht nur die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sondern auch Sicherheit, Information und Integrität des Produkts gewährleisten.

Maßgeschneiderte Verpackungslösungen: in der Musterbox stecken viele Ideen und Anregungen

Personalisierung als Markenbotschaft

Maßgeschneiderte Verpackungenslösungen bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Markenidentität direkt zum Kunden zu transportieren. Durch die Anpassung von Farben, Designs und Materialien können Pharmaunternehmen eine Verpackung schaffen, die nicht nur die Aufmerksamkeit der Kunden erregt, sondern auch eine Geschichte erzählt. Eine durchdacht gestaltete Verpackung kann die Werte und das Versprechen einer Marke kommunizieren, bevor der Kunde das Produkt überhaupt in die Hand nimmt.

Sicherheit und Compliance

In der Pharmaindustrie geht es bei Verpackungen nicht nur um das Äußere. Sicherheit und Compliance sind entscheidend. Maßgeschneiderte Lösungen ermöglichen es, Verpackungen zu entwickeln, die speziell auf die Anforderungen sensibler Produkte abgestimmt sind. Durch den Einsatz von Tamper-Evident-Features, kindersicheren Verschlüssen und materialtechnischen Innovationen, die vor Umwelteinflüssen schützen, tragen maßgeschneiderte Verpackungen zur Sicherheit und Integrität pharmazeutischer Produkte bei.

Maßgeschneidertes Verpackungen steigern den Markenwert

Verbesserung der Patienteninteraktion

Kundenspezifische Verpackungen können auch dazu beitragen, die Interaktion mit dem Patienten zu verbessern. Durch die Integration von benutzerfreundlichen Designelementen, wie leicht zu lesenden Informationen und einfach zu handhabenden Öffnungsmechanismen, verbessert sich die Patientenerfahrung. Darüber hinaus bieten innovative Verpackungslösungen, wie Smart Packaging mit QR-Codes oder NFC-Chips, neue Wege für die Patientenkommunikation und -bildung, indem sie direkten Zugang zu Gebrauchsanweisungen, Authentifizierungstools und Patientenunterstützungsprogrammen ermöglichen.

Nachhaltigkeit als Markenwert

Nachhaltigkeit ist ein immer wichtiger werdender Aspekt in der Verpackungsindustrie. Kundenspezifische Verpackungslösungen bieten die Möglichkeit, umweltfreundliche Materialien und Prozesse zu integrieren, die nicht nur den ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch das Markenimage positiv beeinflussen. Für viele Verbraucher ist die Nachhaltigkeit einer Verpackung ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung, und Pharmaunternehmen, die diesen Wert erkennen und umsetzen, können ihre Markenloyalität und -wahrnehmung signifikant steigern.

Fazit

Maßgeschneiderte Verpackungslösungen bieten Pharmaunternehmen eine leistungsstarke Plattform, um sich in einem umfassenden Markt zu differenzieren, den Markenwert zu steigern und gleichzeitig Sicherheit, Compliance und Patienteninteraktion zu verbessern. Durch die Investition in maßgeschneiderte Verpackungen, die Markenidentität widerspiegeln, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, können Pharmaunternehmen nicht nur ihren Markenwert steigern, sondern auch einen positiven, langfristigen Einfluss auf Kunden und Gesellschaft haben.

Bilder: Die Pharmadrucker

Medizinische Beipackzettel = Patientensicherheit

Medizinische Beipackzettel für Medikamente: Papier, digital oder beides? Die Europäischen Kommission überlässt es den Ländern zu entscheiden, ob die Packungsbeilage des Arzneimittels in elektronischer Papierform, oder in beidem vorliegt. Der Umstieg auf ausschließlich die elektronische Version aber birgt Gefahren. Es mangelt an digitalen Kompetenzen in der Bevölkerung und der an Sicherheit der Information.

die Pharmadrucker drucken medizinische Beipackzettel
Barrierefrei, der gedruckte medizinische kann direkt nach Öffnen der Packung gelesen und besprochen werden. Gerade für ältere Menschen ein gelernter, schneller und einfacher Zugang zur Patienteninformation

Derzeit werden Arzneimittelanweisungen einschließlich Dosierung, Lagerung und möglichen Nebenwirkungen in einer schriftlichen, standardisierten Packungsbeilage bereitgestellt, die jeder Arzneimittelpackung beiliegt. Die Regulierungsbehörde der Europäischen Kommission hat beschlossen, dass die Broschüren auch nur in elektronischer Form vorliegen können. Mit anderen Worten, die Plicht Medikamenten eine gedruckte Packungsbelage beizulegen, könnte Deutschland entfallen. Alternativen, wie den Zettel digital in der Apotheke auszudrucken werden diskutiert. Nicht geklärt ist wie dieser Weg sicher funktionieren soll und wer die Kosten dafür trägt.

Ökologische Überlegungen scheinen im Mittelpunkt der Initiative zu stehen. Aber: Papierbroschüren werden zu gut 80 % recycelt und in Deutschland hergestellt. Das Papier stammt aus zertifizierten, europäischen Wäldern, die im übrigen in den letzten 30 Jahren deutlich gewachsen sind. Das ist nachhaltig. Bei „die Phramadrucker“ wird digital gedruckt, das spart zusätzliche Ressourcen und 30% der Primärenergie.
Der Energieverbrauch digitaler Geräte und Rechenzentren stellt dagegen zunehmend große Umweltprobleme dar.

Gedruckte medizinische Beipackzettel sind sicher und barrierefrei

Die Abschaffung von medizinischen Informationsbroschüren in Papierform birgt erhebliche Risiken für die Patientensicherheit, insbesondere für ältere Menschen und diejenigen, die von der digitalen Technologie ausgeschlossen sind. Diese Bevölkerungsgruppen sind auf Papierbroschüren angewiesen, um wichtige Informationen über ihre Medikamente zu erhalten. Ohne sie riskieren sie Medikamentenmissbrauch und gesundheitliche Komplikationen.

Nur die Hälfte (52,2% laut eurostat, 2023) der Deutschen verfügen über grundlegende digitale Kompetenzen. Das bedeutet: Wenn Informationen zu Arzneimitteln nur digital verfügbar sind, könnte dies für einige Patienten ein Risiko darstellen, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln verringern. Die vielgepriesene Barrierefreiheit und der Gleichbehandlungsgrundsatz wären verletzt.  

Schließlich ist die Vertraulichkeit der digital zugänglichen Daten nicht eindeutig gewährleistet. Sie sind besonders anfällig für die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe und Manipulationen. Diese Angriffe haben in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen.

die Pharmadrucker drucken Beipackzettel
Sicher ist sicher. Der medizinische Beipackzettel ist immer in der Packung und die Information ist direkt ohne jede Hürde verfügbar.

Selbst die "digitalen" US-Bürger schätzen die gedruckte Packungsbeilge

Wir sind der festen Überzeugung, dass gedruckte Arzneimittelliteratur die primäre Informationsquelle für Patienten und medizinisches Fachpersonal bleiben muss. Nur so ist eine sichere und genaue Bereitstellung von Medikamenteninformationen zu gewährleisten. Das Digitale muss den Druck ergänzen, nicht ersetzen. Echte Zugänglichkeit bedeutet sowohl digitale als auch Papierformate anzubieten. 
Übrigens: in den USA gibt es schon lange keine Pflicht zum medizinischen Beipackzettel mehr. Trotzdem ist er nach wie vor in fast allen Medikamentenpackungen enthalten.

Weitere Infos und Schaubilder unter: https://www.mlps-leaflet.org

Alle Bilder shutterstock