Die Pharmadrucker investieren in die Zukunft
Die Pharmadrucker, der Spezialist für Beipackzettel, Faltschachteln, Etiketten und Booklets für die pharmazeutische Industrie, wachsen weiter. Die neue Anlage macht die Herstellung von Plano-Packungsbeilagen noch effizienter, sicherer und schneller.
Optimierte Produktion für Beipackzettel
Mit der neuen Rollen-Schneidlinie werden die Prozesse noch effizienter, die Produktionskapazitäten und die Flexibilität steigen. Besonders für die Herstellung von Plano-Packungsbeilagen und Zwischenprodukten für die Pharmaindustrie bringt die neue Maschine zahlreiche Vorteile:
- Höchste Präzision: Exakte Schnitte garantieren beste Qualität.
- Erhöhte Geschwindigkeit: Schnellere Verarbeitung für eine noch effizientere Produktion.
- Automatisierte Prozesse: Reduzierte Fehlerquote maximale Produktionssicherheit durch Automatisierung und Kamerakontrolle.
- Nachhaltigkeit: Effizienter Materialeinsatz minimiert Abfall und optimiert Ressourcenverbrauch.
Warum ist das wichtig?
Die Anforderungen an die Qualität von Beipackzettel, Faltschachteln, Etiketten und Booklets sind sehr hoch. Strenge Regulierungen, hohe Sicherheitsstandards und termingerechte Lieferzeiten sind in der Pharmadruckbranche unerlässlich. Die Investition sorgt dafür, dass alle Aufträge termingerecht, zuverlässig und in höchster Qualität ausgeführt werden. Die neue Maschine verkürzt die Produktionsdauer und macht auch kleinste Auflagen wirtschaftlich.

Die Pharmadrucker investieren in Partnerschaft
Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung im Bereich Pharmaindustrie, dem modernen Fertigungskonzept und einem starken Fokus auf Qualitätssicherung und kleine Auflagen sind die Pharmadrucker kompetenter Partner für alle Sekudärpackmittel für die Pharmaindustrie. Ganz gleich, ob es um Beipackzettel, Faltschachteln, Etiketten oder Booklets geht, wir lösen Ihre Aufgaben: zuverlässig, schnell und mit freundlich persönlichem Service.
Möchten Sie mehr über unsere vielfältigen Fertigungsmöglichkeiten erfahren oder ein individuelles Angebot erhalten? Auf geht´s, einfach anrufen, schreiben oder direkt das Kontaktformular benutzen.
Bilder: Die Pharmadrucker
Medizinische Beipackzettel = Patientensicherheit
Medizinische Beipackzettel für Medikamente: Papier, digital oder beides? Die Europäischen Kommission überlässt es den Ländern zu entscheiden, ob die Packungsbeilage des Arzneimittels in elektronischer Papierform, oder in beidem vorliegt. Der Umstieg auf ausschließlich die elektronische Version aber birgt Gefahren. Es mangelt an digitalen Kompetenzen in der Bevölkerung und der an Sicherheit der Information.

Derzeit werden Arzneimittelanweisungen einschließlich Dosierung, Lagerung und möglichen Nebenwirkungen in einer schriftlichen, standardisierten Packungsbeilage bereitgestellt, die jeder Arzneimittelpackung beiliegt. Die Regulierungsbehörde der Europäischen Kommission hat beschlossen, dass die Broschüren auch nur in elektronischer Form vorliegen können. Mit anderen Worten, die Plicht Medikamenten eine gedruckte Packungsbelage beizulegen, könnte Deutschland entfallen. Alternativen, wie den Zettel digital in der Apotheke auszudrucken werden diskutiert. Nicht geklärt ist wie dieser Weg sicher funktionieren soll und wer die Kosten dafür trägt.
Ökologische Überlegungen scheinen im Mittelpunkt der Initiative zu stehen. Aber: Papierbroschüren werden zu gut 80 % recycelt und in Deutschland hergestellt. Das Papier stammt aus zertifizierten, europäischen Wäldern, die im übrigen in den letzten 30 Jahren deutlich gewachsen sind. Das ist nachhaltig. Bei „die Phramadrucker“ wird digital gedruckt, das spart zusätzliche Ressourcen und 30% der Primärenergie.
Der Energieverbrauch digitaler Geräte und Rechenzentren stellt dagegen zunehmend große Umweltprobleme dar.
Gedruckte medizinische Beipackzettel sind sicher und barrierefrei
Die Abschaffung von medizinischen Informationsbroschüren in Papierform birgt erhebliche Risiken für die Patientensicherheit, insbesondere für ältere Menschen und diejenigen, die von der digitalen Technologie ausgeschlossen sind. Diese Bevölkerungsgruppen sind auf Papierbroschüren angewiesen, um wichtige Informationen über ihre Medikamente zu erhalten. Ohne sie riskieren sie Medikamentenmissbrauch und gesundheitliche Komplikationen.
Nur die Hälfte (52,2% laut eurostat, 2023) der Deutschen verfügen über grundlegende digitale Kompetenzen. Das bedeutet: Wenn Informationen zu Arzneimitteln nur digital verfügbar sind, könnte dies für einige Patienten ein Risiko darstellen, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln verringern. Die vielgepriesene Barrierefreiheit und der Gleichbehandlungsgrundsatz wären verletzt.
Schließlich ist die Vertraulichkeit der digital zugänglichen Daten nicht eindeutig gewährleistet. Sie sind besonders anfällig für die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe und Manipulationen. Diese Angriffe haben in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen.

Selbst die "digitalen" US-Bürger schätzen die gedruckte Packungsbeilge
Wir sind der festen Überzeugung, dass gedruckte Arzneimittelliteratur die primäre Informationsquelle für Patienten und medizinisches Fachpersonal bleiben muss. Nur so ist eine sichere und genaue Bereitstellung von Medikamenteninformationen zu gewährleisten. Das Digitale muss den Druck ergänzen, nicht ersetzen. Echte Zugänglichkeit bedeutet sowohl digitale als auch Papierformate anzubieten.
Übrigens: in den USA gibt es schon lange keine Pflicht zum medizinischen Beipackzettel mehr. Trotzdem ist er nach wie vor in fast allen Medikamentenpackungen enthalten.
Weitere Infos und Schaubilder unter: https://www.mlps-leaflet.org
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