100% Qualität ohne Tempoverlust: das neue, einzigartige Kamerasystems für Packungsbeilagen
Kleine Auflagen und kurze Lieferzeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen sind kein Widerspruch – wenn die Prozesse konsequent darauf ausgelegt sind. Genau hierfür wurde das neue Kamerasystem von die Pharmadrucker entwickelt. Nach mehreren Jahren intensiver Arbeit ist eine Inline-Inspection-Lösung entstanden, die alle Packungsbeilagen im laufenden Prozess zu 100 % kontrolliert, fehlerhafte Produkte automatisch ausschleust und dabei die Produktionsgeschwindigkeit nicht verringert.

Warum die Entwicklung so anspruchsvoll war
Das Kamerasystem ist nicht von der Stange, sondern wurde speziell für Die Pharmadrucker entwickelt. Die besondere Herausforderung bestand darin, ein mit Inkjet bedrucktes Substrat von beiden Seiten vollständig und zuverlässig inline zu kontrollieren.
Für Pharmadrucker sind mehrere anspruchsvolle Aufgaben zu lösen: dünne Papiere treffen auf hohe Produktionsgeschwindigkeiten und die Tatsache, dass die Inkjet-Tinte tief in das Substrat eindringt. Das führt schnell zu sogenannten Pseudofehlern, wie das Durchscheinen und damit zu unnötigem Ausschuss.
Die etablierten Kamera Anbieter konnten zum Projektstart keine Lösung für einen echten PDF-to-Image-Vergleich anbieten. Genau dieser Punkt war jedoch nötig. Denn nur wenn das gedruckte Bild automatisiert mit der richtigen digitalen Vorlage abgeglichen wird, lässt sich eine wirklich belastbare 100%-Kontrolle im laufenden Prozess umsetzen.
So funktioniert die Inline-Inspection
Der Prozess ist konsequent digital. Das Ausschießprogramm erzeugt zwei Dateien: eine für die Maschine und eine für die Kamera. Über einen QR-Code erkennt das System den jeweiligen Job automatisch, zieht sich selbstständig die richtige PDF und startet die Prüfung.
Kontrolliert wird jede einzelne Packungsbeilage. Informationen zu fehlerhaften Exemplaren werden in einer XML-Datei gespeichert und an die Weiterverarbeitungsmaschinen übergeben. Dort werden die mangelhaften Produkte über den QR-Code identifiziert und automatisch ausgeschleust.
Das Ergebnis ist ein geschlossener Prüfprozess vom Druck bis zum fertigen Produkt – ohne Medienbruch und ohne manuelle Nacharbeit an den entscheidenden Stellen.
Der USP: volle Kontrolle bei voller Geschwindigkeit
Die Vorteile des Systems liegen in der Kombination aus Sicherheit, Geschwindigkeit, Nachverfolgbarkeit und Effizienz.
Alle Packungsbeilagen werden zu 100 % kontrolliert. Fehlerhafte Produkte werden direkt erkannt und in der Weiterverarbeitung automatisch ausgeschleust. Gleichzeitig bleibt die Geschwindigkeit im Druck- und Weiterverarbeitungsprozess unverändert. Auch im Rüstprozess entsteht kein zusätzlicher Stillstand, weil das Rüsten „on the fly“ erfolgt.
Das bedeutet: mehr Sicherheit im Prozess, ein Prüfzertifikat für jeden Job und die Rückverfolgbarkeit über den Datamatrixcode bis zum fertigen Produkt.
Somit ist auch an den Verpackungsanlagen beim Pharmazeuten mehr Prozesssicherheit, mehr Transparenz und mehr Verlässlichkeit in der Produktion. Durch die 100%-Kontrolle im laufenden Prozess werden Fehler nicht erst am Ende erkannt, sondern direkt identifiziert und automatisch ausgeschleust. Das vermeidet fehlerhafte Produkte, verbessert die Nachverfolgbarkeit und schafft Sicherheit. Durch die hohe Wirtschaftlichkeit im Prozess mit stabilen Maschinenlaufzeiten, können auch kleine Auflagen mit kurzen Lieferzeiten zuverlässig geliefert werden.

Warum das besonders für kleine und spezielle Auflagen wichtig ist
Die Pharmadrucker sind auf kleine Auflagen mit höchster Qualität spezialisiert. Das einzigartige Produktionskonzept sorgt für große Flexibilität. Genau hier ist das neue Kamerasystem ein echter Vorteil.
Denn gerade bei kleinen Auflagen muss der Rüstvorgang so schlank wie möglich bleiben, um die Stückkosten im Griff zu halten. Klassische Qualitätskontrollen über Musterzug oder Golden Sample kosten Zeit, bergen Risiken und bremsen den Prozess. Die neue Lösung verschiebt die Qualitätskontrolle deshalb von einer punktuellen Prüfung hin zu einer 100%-Kontrolle im laufenden Prozess.
Das spart Zeit, reduziert Ausschuss und sorgt dafür, dass auch anspruchsvolle Kleinserien mit hoher Qualität und kurzen Lieferzeiten wirtschaftlich zu produzieren sind.
Welche Kunden besonders profitieren
Besonders gut passt das Produktionskonzept zu Kunden mit hohem Qualitätsanspruch, kleinen Auflagen, häufig wechselnden Vorlagen und dem Bedarf an hoher Flexibilität. Auch Unternehmen, die schnelle Lieferung benötigen und kein Risiko bei Sicherheit und Nachverfolgbarkeit eingehen wollen, bietet das Kamerasystem zusätzlichen Mehrwert.
So stärkt die neue Lösung genau das, wofür die Pharmadrucker stehen: höchste Qualität durch sichere Prozesse, größtmögliche Flexibilität und schnelle, zuverlässige Lieferfähigkeit.
Die Pharmadrucker öffnen die Türen für ihre Kollegen aus aller Welt.
Rund 50 Drucker aus 15 Ländern pilgern Mitte Mai nach Melsungen. Die Pharmadrucker zeigen ihr innovatives Produktionskonzept für Beipackzettel. Im Video sind Sie live zu Gast in einer der innovativsten Fabriken dieser Art in Europa.

Gemeinsam mit dem Lösungsanbieter Screen Europe sowie fünf Partnern aus der weiterverarbeitenden Industrie wurde in kompakter Form demonstriert, wie effizient Beipackzettel heute produziert werden können. In einem Mix von kurzen Vorträgen und der Besichtigung der Fertigung, konnten die Besucher ungeschminkt ehrliche Eindrücke über den Stand des Inkjet-Druckverfahrens und der Vorteile der direkt angeschlossenen Weiterverarbeitungslösungen mit nach Hause nehmen.
Alejandro T. aus Bilbao fasst das Erlebte wie folgt zusammen: „Es zeugt schon von großem Selbstbewusstsein, dass die Pharmadrucker ihre Produktionsstätte für Wettbewerber öffnen. Beeindruckend, einmalig und sehr innovativ, wie konsequent sie das Druckverfahren Inkjetdruck für die gesamte Branche erschlossen haben. Die weite Anreise hat sich für uns gelohnt.“
Ein konsequent innovatives Produktionskonzept für Beipackzettel
Die Pharmadrucker sind anders. Konsequent wurden in den letzten fünf Jahren neue Wege beschritten. Das Ergebnis überzeugt. Dank Digitaldruck und schlanken, digitalen Abläufen sind die Lieferzeiten deutlich gesunken. Der Fertigungsprozess ist um 30% kürzer als im Offsetdruck. Damit ist die Produktion weniger fehleranfällig. Außerdem steigen Sicherheit und Qualität. Als gewollter Nebeneffekt werden weniger Ressourcen verbraucht, sprich die Produktion ist insgesamt nachhaltiger. Trotzdem bleiben die Melsunger auf dem Boden. Dazu Inhaber Conrad Fischer "Wir sind noch lange nicht am Ende der Entwicklung und haben noch viel vor. Der nächste Schritt ist der Einsatz von Robotern, und eine schrittweise Digitalisierung aller Verwaltungsprozesse."
Die Pharmadrucker eine lohnende Partnerschaft
Partnerschaft wird groß geschrieben bei dem kleinen Nordhessischen Unternehmen. Das betrifft sowohl die Zusammenarbeit mit der Zulieferindustrie, als auch besonders mit den Kunden. Wenn Außergewöhnliches entstehen soll, benötigt es immer viele coole, kluge Köpfe, und durch eine offene Tür fließt in der Regel mehr Informationen hinein als raus. Für die Pharmadrucker war das Open House Event eine deutliche Bestätigung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen – mit Mut zur Veränderung und offenem Austausch auf internationalem Niveau. Die Pharmadrucker sind der perfekte Partner für kleine und mittlere Pharmaunternehmen mit kleinen und mittleren Auflagen.

Die Highlights des Tages – jetzt Video schauen
Die Highlights des Tages sind im Video dokumentiert. Pharmadrucker Geschäftsführer Felix Fischer, erläutert den Weg des Familienunternehmens – von den historischen Wurzeln als Verlag bis hin zur modernen Pharmadruckerei mit europaweiter Strahlkraft. Gespräche mit internationalen Gästen, Live-Eindrücke aus der Produktion die die besondere Dynamik eines Tages, der die Innovation und Offenheit des Unternehmens greifbar macht. Erleben Sie eine kompakte Zusammenfassung für Alles, wofür die Pharmadrucker stehen.
Möchten auch Sie mehr über die Vorteile unseres Konzeptes oder individuelle Produktionslösungen erfahren, oder wollen Sie uns direkt eine Anfrage schicken?
Bilder: Die Pharmadrucker

